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Funktion & Arbeitsweise

Die Wahl der Bekleidungsschichten richtet sich nach der Witterung und dem sportlichen / beruflichen Vorhaben

 Wetter
alle 4 Layerkalt
0° bis minus 25° C
trocken bis nass
windstill bis windig
Layer 1 + 2 + 4kühl
0° bis +10° C
trocken bis nass
windstill bis windig
Layer 1 + 4warm 15° – 20° C
regnerisch
Layer 1sehr warm >22° C
trocken bis feucht
Dieses Bekleidungssystem ist State of the Art, es erfüllt die höchsten Ansprüche und ist das Premium-Produkt für intermittierende Aktivitäten.

Funktion

Dank Studien, Entwicklungen, Labortests und Truppenversuchen der Schweizer Armee, entstand das Bekleidungskonzept der Zukunft, - das SWEATMANAGEMENT.
Das Sweatmanagement ist ein Bekleidungskonzept für alle Temperaturen und Witterungsbedingungen über das gesamte Jahr. Mit den definierten 4 Schichten wird ein Maximum an Tragkomfort gewährleistet.
Zum Einsatz kommen unterschiedliche Fasern aus Polyester, welche die geforderte Kühlung in der Aktivphase, aber auch schnelle Rücktrocknungszeit in der Ruhephase erfüllen. Andere Synthese-Fasern weisen diesbezüglich erhebliche Defizite auf, beispielsweise verzögerte Kühlwirkung, zu hohe wasserleitende Eigenschaften und / oder verspätete Rücktrocknungszeit.

Wie funktionierts?

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Unterwäsche:

bestehend aus T-Shirt kurz oder lang Arm sowie Boxer-Shorts. Dieser Layer 1 bleibt immer auf der Haut und wird enganliegend getragen. Werden die Temperaturen wärmer, dient das T-Shirt für einen guten Wärme- und Feuchtigkeitsausgleich.


Funktion: Gute hydrophile Eigenschaften (Wasseraufnahmefähigkeit und laterale Schweissverteilung über das gesamte Bekleidungsteil) Kühlt den Körper während der Aktivphase optimal und weist ein gutes Rücktrocknungsverhalten in der Ruhephase auf.
Hilft ein Frösteln zu vermeiden. Der Layer 1 weist eine Eyelet-Struktur auf und ist doppelflächig gestrickt. Deshalb ist das Material etwas dicker als einflächige Ware. Damit wird ein erhöhter Lufteinschluss erzielt und der Wärmedurchgangswiderstand Rct kann erhöht werden, was letztlich zu einem guten Isolationsverhalten führt. Das Material ist antibakteriell behandelt, dadurch können sich die Geruchsbakterien nicht entwickeln.

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Zwischenschicht:

besteht aus einem Rollkragen, Pullover oder Gilet sowie einer Leggings und wird ebenfalls eher körpernah getragen.

Funktion: Sehr guter, vertikaler Flüssigkeitstransport unterstützt die Rücktrockungszeit des Bekleidungssystem. Durch den Einsatz dieser Zwischenschicht kann die Kühlwirkung, aber auch die Isolation des Layer 1 verbessert werden. Das optimale Zusammenspiel zwischen Layer 1 und Layer 2 ist entscheidend für das angenehme Mikroklima. Antibakterielle Ausrüstung verhindert Geruchsbildung.

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Isolationsschicht:

bestehend aus einer Jacke, oder Gilet.

Funktion: Auf der Innenseite hydrophil (Feuchtigkeitsaufnahme) und auf der Aussenseite hydrophob (Wasser abstossend) ergibt einen zusätzlichen Feuchtepuffer. Auf der Innenseite wird der Schweiss des Layer 2 dank guter Abstimmung der Oberfläche aufgenommen und auf die Aussenseite transportiert. Dank der hydrophoben Aussenseite kann das Zurückfliessen von Kondensat in das Bekleidungssystem verhindert werden.

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Wetterschutz:

Handelsübliches, atmungsaktives Material.

Funktion: Atmungsaktiv d.h. lässt den Wasserdampf durch, ist aber wasser und winddicht ist. In der Regel bildet sich Kondenswasser auf der Innenseite des Layer 4. Je atmungsaktiver eine Jacke ist, desto weniger Kondenswasser schlägt sich nieder. Ein stetiges Belüften ist Voraussetzung für einen guten Feuchtigkeitshaushalt.

Funktions-Tests

Probandenversuche an der EMPA, St. Gallen.

SAM

(the Sweating Agile thermal Manikin)

Beim SAM handelt es sich um eine anatomisch geformte Puppe mit den Abmessungen eines männlichen Erwachsenen. Der Sam simuliert Hitzeverlust, Schweissproduktion bei realistischen Bewegungen des menschlichen Körpers, - die Messungen beziehen sich in diesem Test auf fertige Bekleidungsteile.